Reisen

Auf zum Horu! – Winterferien in Zermatt

Wir fahren nach Zermatt. – Wohin? fragten die Kinder im vergangenen Winter. Na, zum Matterhorn! Da waren sie natürlich sofort Feuer und Flamme. Ist ja klar. Schliesslich ist das Horu – wie die Einheimischen ihren Berg nennen – der meistfotografierte Gipfel der Welt und gilt als Symbol für die Schweizer Bergwelt schlechthin. Grundsätzlich sind wir ja nicht besondere Fans von Skiferien – mit drei Kids im Schlepptau gestaltet sich das Pistenleben einfach zu umständlich: Mal muss einer dringend aufs Klo, der andere möchte seine Hände gewärmt kriegen und die Dritte braucht eine Rundumbetreuung am Skiflift. Und – last but not least: Die Materialschlacht bei fünf Menschen, die dem Wintersport frönen, ist schlichweg gigantisch.

Aber hey, wir haben es wieder einmal gewagt. Sind mit dem weltberühmten Glacier-Express von Täsch ins autofreie Zermatt gefahren und haben drei wunderbare Tage in der Walliser-Bergwelt verbracht. Hier unsere Zermatt-Tipps mit Kids:

  • Schlitteln vom Rotenboden bis nach Riffelberg: Kaum unten angekommen, hiess aus auch schon wieder „Nomal!“. Kein Wunder, denn die Schlittelbahn vom Rotenboden bietet alles was ein Schlittler-Herz begehrt: Lachmuskeltraining während der ganzen 10 minütigen Abfahrt, eine gigantische Aussicht inklusive Sicht auf den Horu und Nervenkitzel pur. Auf den Rotenboden gelangt man via Gornergratbahn. Den Schlitten mietet man vor Ort.
  • Badespass im Hotel La Ginabelle: Wer sich tagsüber im Schnee tummelt, braucht zwischendurch was wohlig Warmes für die Seele. Idealerweise in einer Badelandschaft mit warmem Wasser. Fündig wurden wir im Hotel La Ginabelle, das seine Tore auch für externe Gäste öffnet. Dort gibt es: Ein Innen- sowie Aussenbad mit 34° Wassertemperatur mit verschiedenen Wasserattraktionen, zwei Whirlpools à 37° und einen Familien-SPA-Bereich (Kostenpunkt: 38 Fr. pro Person, inkl. Getränke).
  • Gutes und gediegenes Essen auf der Piste findet man in Zermatt vielerorts. Also nix mit schlabbrigen Pommes zu überteuerten Preisen. Besonders lecker wars im Chez Vrony.  Im Restaurant mit Familientradition lässt man sich mit Spezialitäten aus der Region verwöhnen und geniesst dabei am besten einen auserlesenen Wein. PS: Der Blick auf den Horu ist von hier aus gigantisch!
  • Anfänger-Betreuung auf der Sunnega: Der Anfängerpark von Wolli auf der Sunnega bietet alles, was sich Eltern von Kleinkindern, die gerade ihre ersten Skiversuche machen, wünschen: Der Park liegt windgeschütz und idealerweise imitten von attraktiven Pisten. So kann man die kleinen Menschen easy bei den betreuenden Skilehrern abgegeben und es bleibt genügend Zeit um sich dem eigenen Fahrvergnügen zu widmen.

  • Übrigens: Kinder bis 9 Jahren fahren in Zermatt gratis Ski!

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